1. Nachhaltigkeit und Energieeffizienz – Das neue Must-have
Nachhaltigkeit ist längst kein nettes Extra mehr – das ist ein Muss.
Vor allem bei Neubauten wird verstärkt auf regionale Baumaterialien und nachhaltige Bauweisen geachtet.
Energieeffiziente Immobilien mit Solar- oder Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen und regionalen Baumaterialien stehen hoch im Kurs. Käufer erwarten nicht nur niedrige Energiekosten, sondern auch nachhaltige Bauweisen, die den Immobilienwert langfristig sichern. Bitte achten Sie hier auf das KlimaHaus-Zertifikat oder die Energieklasse.
Doch auch Bestandsimmobilien können nachhaltig sein, indem sie durch energetische Sanierungen, verbesserte Dämmungen und den Einsatz erneuerbarer Energien modernisiert werden. Es gibt hier nach wie vor interessante Steuerboni und Abschreibungsmöglichkeiten, daher ist es ratsam, sich über die aktuellen Bestimmungen zu informieren.
2. Ferienimmobilien bleiben gefragt
Die Nachfrage nach Ferienimmobilien in Südtirol und am Gardasee ist groß. Besonders in den exklusiven Lagen mit Panoramablick steigen die Preise für Zweitwohnsitze in den beliebten Tourismusregionen weiter an.
Investoren aus dem In- und Ausland sichern sich begehrte Objekte – und profitieren neben der Eigennutzung oder Vermietung auch von einer stetigen Wertentwicklung und interessanten Konditionen und Renditen.
Ein Trend, der sich abzeichnet, ist die zunehmende Integration von Exklusivität und Nachhaltigkeit. Smart-Home-Technologien, energieeffiziente Systeme und moderne Designs gehören mittlerweile zum Standard.
3. Verdichtung, Kleinwohnungen und Teilvermietung in den Städten
Der Wohnraum in beliebten Städten wie Bozen und Meran wird knapper, und die Preise steigen weiter.
Stellt man hier eine Mietwohnung online, bekommt man im Handumdrehen zahlreiche Anfragen.
Die Verfügbarkeit von Bauland ist begrenzt, was zu einer stärkeren Verdichtung und innovativen Wohnkonzepten führt.
Clevere Wohnkonzepte mit multifunktionalen Möbeln, smarten Stauraumideen auf kleinem Raum und geteilten Gemeinschaftsbereichen werden immer beliebter. Gerade junge Berufstätige und Pendlerinnen suchen nach flexiblen, modernen Wohnlösungen.
Ein weiteres spannendes Konzept ist die Teilvermietung von Wohnraum. Gerade in Zeiten steigender Wohn- und Nebenkosten wird es immer attraktiver, ungenutzte Zimmer oder separate Bereiche einer Wohnung unterzuvermieten. Das bietet Eigentümern eine zusätzliche Einnahmequelle und macht den Wohnraum effizienter nutzbar.
4. Fokus auf ländliche Gebiete
Abseits der größeren Städte rücken die ländlichen Gebiete stärker in den Fokus.
Dörfer und kleinere Gemeinden profitieren von einem wachsenden Interesse an naturnahem Wohnen. Besonders Familien und Ruhesuchende suchen hier nach bezahlbarem Wohnraum.
5. Maßnahmen zur Sicherung von Wohnraum für Ansässige
Um den Wohnraum für Ansässige zu sichern, setzt Südtirol weiterhin auf verschiedene regulatorische Maßnahmen.
Eine zentrale Strategie ist die sogenannte Konventionierung von Immobilien, sprich Wohnungen für Ansässige oder Personen, die ihren Arbeitsplatz in Südtirol haben.
Dabei werden Wohnungen oder Häuser mit einer Zweckbindung versehen, die sicherstellt, dass sie von Personen mit den entsprechenden Voraussetzungen besetzt werden dürfen.
Zusätzlich gibt es Förderprogramme für den Erstwohnsitz und steuerliche Anreize für einheimische Käufer, um die Erschwinglichkeit von Wohnraum zu gewährleisten und die Wiedergewinnungsmaßnahmen zu fördern (energetische Sanierung-Ecobonus).
Da dieses Thema für viele so relevant, aber auch umfangreich ist, werden wir dazu demnächst noch einen eigenen Artikel veröffentlichen.
6. Innovative Coworking- und Coliving-Konzepte
Mit dem Anstieg von Smart Working steigt auch die Nachfrage nach flexiblen Wohnmodellen. Coworking- und Coliving-Spaces vereinen modernes Wohnen mit gemeinschaftlichem Arbeiten.
Nicht nur in Metropolen, sondern auch in Südtirol entstehen zunehmend nachhaltige Coliving-Projekte mit Gemeinschaftsgärten, umweltfreundlicher Energieversorgung und smarten Arbeitsbereichen. Eine spannende Entwicklung, die neue Möglichkeiten eröffnet.
5. Hohe Preise
Südtirol gehört zu den begehrtesten und teuersten Immobilienregionen Italiens, die hohe Nachfrage und begrenzte Bauflächen-Baugrundstücke sorgen für eine Wertatabilität bzw. kontinuierliche Wertsteigerung.
Auch am Gardasee setzt sich der Aufwärtstrend weiter fort, besonders in den beliebten Uferregionen bleibt die Nachfrage hoch.
In Top-Lagen, touristischen Hotspots und den urbanen Zentren sind Immobilien gefragter denn je. Wer hier investiert, profitiert von langfristigem Wertzuwachs und einer stabilen Anlage.
Trotz der hohen Preise und Baukosten ergeben sich immer wieder interessante Investitionsmöglichkeiten.
Unser Fazit
Der Immobilienmarkt in Südtirol und am Gardasee bietet Chancen, birgt aber auch Herausforderungen. Nachhaltigkeit, Preissteigerungen und der Wunsch nach Flexibilität prägen die aktuellen Entwicklungen.
Für Investoren, Käufer und Verkäufer ist es wichtig, sich über die Trends und Besonderheiten des Marktes zu informieren, um die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Ob als Zweitwohnsitz, Renditeobjekt oder Dauerwohnsitz – Südtirol und das Gebiet um den Gardasee bleiben attraktive Regionen mit großem Potenzial.
Lassen Sie sich beraten und nutzen Sie die aktuellen Entwicklungen zu Ihrem Vorteil. Sie möchten eine Immobilie kaufen oder verkaufen?
Wir unterstützen Sie gerne dabei, damit Sie die richtige Entscheidung treffen.
Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Finanz-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Bitte lassen Sie sich umfassend beraten.